Strategie für zukunftsfähiges Wirtschaften.

Die Richtung ist klar. Die Reihenfolge nicht.

Wir begleiten die Entwicklung Ihres Unternehmens als Ganzes – von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung – in einem Prozess, statt Klimabilanz, Mitarbeitendenbefragung und Leitbild einzeln einzukaufen.

Wo der größte Hebel liegt, zeigt erst das Gesamtbild.

Wer nur ein Feld betrachtet, findet dort immer Maßnahmen – aber nicht die wichtigsten. Ob am meisten im Fuhrpark hängt, bei den Lieferanten oder in der Art, wie im Haus entschieden wird, lässt sich aus einem einzelnen Feld heraus nicht beantworten.

Deshalb steht am Anfang das Bild und nicht die Maßnahme. Aus dem Gesamtbild ergibt sich eine begründete Reihenfolge: was zuerst dran ist, was warten kann und was sich erübrigt. Das ist der gewonnene Spielraum – Mittel, die nicht in Themen fließen, die sich später als zweitrangig herausstellen.

Und es ist der Unterschied zwischen einer Strategie, die zum Unternehmen gehört, und einer, die zu dem Angebot passt, das zuletzt auf dem Tisch lag.

Drei Ausgangslagen.

  1. Sie fangen an.
    Das Thema steht seit einer Weile auf der Liste, es gibt Ideen und einzelne Aktivitäten, aber kein Bild vom Ganzen. Sie beginnen bei Schritt 1.
  2. Sie haben Einzelteile.
    Eine Klimabilanz, ein Leitbild, eine Mitarbeitendenbefragung – erhoben zu verschiedenen Zeitpunkten, nach verschiedenen Logiken. Vorhandene Daten werden übernommen, nicht neu erhoben.
  3. Sie werden gefragt.
    Kundenfragebögen, Bankgespräche, Anfragen aus der Lieferkette. Sie brauchen belastbare Antworten und wollen dabei nicht bei jeder Anfrage von vorn beginnen.

Typischerweise arbeiten wir mit Unternehmen zwischen 10 und 1.000 Mitarbeitenden – inhabergeführt oder mit eigener Führungsstruktur. Ansprechpartner:in ist, wer für Strategie, Zukunft oder Nachhaltigkeit verantwortlich ist.

Wie weit Sie gehen, entscheiden Sie.

Der Weg ist derselbe, ob am Ende ein Bericht steht, eine Zertifizierung oder nur die Umsetzung im Haus.

1. Impact verstehen

Wir erfassen, was Ihr Unternehmen bewirkt – zahlenbasiert und im Gespräch. Kund:innen, Mitarbeitende, Lieferant:innen und Eigentümer:innen kommen dabei vor, nicht nur der Ressourcenverbrauch.
Ergebnis: die ImpactBilanz – eine strukturierte Einschätzung über alle fünf Wirkungsfelder, aufgebaut nach den ESRS-Dimensionen und der Logik der Gemeinwohlbilanz.

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2. Handlungsfelder identifizieren

Aus dem Gesamtbild werden die drei bis fünf Themen, an denen für Ihr Unternehmen tatsächlich etwas hängt – quantitativ und qualitativ bewertet, gemeinsam mit Ihnen gewichtet.
Ergebnis: eine begründete Reihenfolge, die Nachfragen standhält.

3. Vision und größere Ziele

Bevor Maßnahmen entstehen, klären wir das Bild: Wie sieht dieses Unternehmen aus, wenn es in zehn Jahren noch gebraucht wird? Diese Frage gehört an den Tisch, an dem entschieden wird.
Ergebnis: ein Zielbild, das die Führung mitträgt – und das erklärt, warum die Maßnahmen kommen.

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4. Strategie

Wirkungsorientierte Ziele, nach Berührungsgruppen geordnet und zeitlich gestaffelt: kurzfristig, mittelfristig, langfristig. Jedes Ziel bekommt eine Kennzahl, an der sich im Folgejahr ablesen lässt, ob sich etwas bewegt hat.
Ergebnis: ein Zielsystem mit Kennzahlen statt einer Absichtserklärung.

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5. Maßnahmen

Ableitung der Maßnahmen mit Verantwortlichkeiten und Terminen. Führung und Zusammenarbeit sind hier von Anfang an mitgedacht – eine Strategie scheitert selten am Konzept und meistens daran, dass im Alltag niemand die Zeit dafür hat.
Ergebnis: ein priorisierter Maßnahmenplan, der in die bestehende Planung passt.

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6. Wirkungsbericht

Wenn die Entwicklung nach außen sichtbar werden soll, wird aus der Bilanz ein Bericht mit qualitativen und quantitativen Daten: als ImpactBilanz-Bericht in ESRS-naher Struktur oder als Gemeinwohlbilanz nach der Matrix der Gemeinwohl-Ökonomie. Beides beruht auf derselben Erhebung aus Schritt 1 – eine zweite Datenrunde entsteht nicht.
Mehr dazu: ImpactBilanz-Bericht und Gemeinwohlbilanz

7. Audit und Zertifizierung

Wenn Sie belegen wollen, was Sie berichten: Die Informationen und Wirkungen werden verifiziert und Ihr Entwicklungsstand einer Stufe zugeordnet.
Mehr dazu: ImpactZert

Danach beginnt der Kreis von vorn – mit dem Unterschied, dass die Ausgangslage jetzt dokumentiert ist. Der zweite Durchgang ist deutlich kürzer als der erste und zeigt zum ersten Mal eine Entwicklung statt eines Zustands.

Was am Ende vorliegt.

  1. Ein Bild Ihres Unternehmens über alle Wirkungsfelder
    Führung, Mitarbeitende, Kund:innen, Lieferant:innen, Umwelt – in einer Systematik erhoben, nicht in fünf.
  2. Eine Reihenfolge, die begründet ist
    Die drei bis fünf Themen, an denen wirklich etwas hängt, und der Grund, warum die anderen warten können.
  3. Ein Zielsystem mit Kennzahlen
    Ziele je Berührungsgruppe, kurz-, mittel- und langfristig, mit dem Vergleichsmaßstab für das Folgejahr.
  4. Ein Maßnahmenplan mit Verantwortlichen und Terminen
    Damit nach dem Projekt klar ist, wer was bis wann tut.
  5. Antworten, die mehrfach zählen
    Kundenanfragen, Bankgespräche, Lieferkettenfragebögen, eine spätere Zertifizierung, der Vergleich mit dem Folgejahr – alles aus derselben Erhebung.

Zukunftsfähig wirtschaften. Nicht in einem Bereich.
Im ganzen Unternehmen.

Wir begleiten den Prozess, entwickeln aber nicht Ihr Unternehmen –

das können nur die Menschen, die darin arbeiten. Unsere Aufgabe ist es, die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen, die Ergebnisse zu strukturieren und dafür zu sorgen, dass am Ende Entscheidungen stehen.

Wir arbeiten nach der Genuine-Contact-Methode:

Am Anfang jedes Prozesses steht die Auftragsklärung entlang von Wünschen, Werten, Vision, Zielen und der Frage, wer beteiligt ist. Kein Audit-Ton, keine Bewertung von außen.

Über 30 Jahre Praxis in der Unternehmensentwicklung,

betriebswirtschaftliches Handwerk und ein Blick, der alle Bereiche einbezieht. Die Bewertungssystematik – die ImpactBilanz – ist unsere eigene, aufgebaut aus über 500 Projekten.

Vier Formate.

Der Einstieg muss nicht der ganze Prozess sein.

Nur Ihr Unternehmen

Der vollständige Prozess, im Tempo Ihrer Planung. Termine und Tiefe richten sich nach Ihrem Betrieb, die Ergebnisse gehören Ihnen allein. Der richtige Weg, wenn Sie den ganzen Kreis gehen wollen oder wenn Ihre Themen vertraulich sind.

Gemeinsam mit anderen Unternehmen

Derselbe Prozess mit drei bis fünf Betrieben: gemeinsame Workshops, eigene Ergebnisse. Sie teilen die Kosten und sehen dabei, wie andere dieselben Fragen lösen – für viele der nützlichste Teil. Die Plätze sind begrenzt, weil die Gruppe klein bleiben muss.

Wertespiel · Status erleben im Team

Ein halber Tag, an dem das Team selbst sichtbar macht, wo das Unternehmen steht – über alle Wirkungsfelder, nicht nur beim Klima. Kein Vortrag, keine Bewertung von außen. Danach wissen Sie, was im Haus schon da ist und womit Sie beginnen wollen.

SDG-Werkstatt

Wenn zuerst ein gemeinsames Verständnis entstehen soll: Wir arbeiten mit den siebzehn Zielen der Vereinten Nationen und übersetzen sie auf Ihren Betrieb. Am Ende steht kein Plakat an der Wand, sondern die Antwort auf die Frage, welche dieser Ziele Ihr Geschäft wirklich berühren.

Stimmen von Kund:innen.

Sehr empfehlenswert!

„Die Zusammenarbeit mit Frau Dr. Drosg-Plöckinger empfinden wir als sehr empathisch, professionell und zuverlässig. Förderlich sind die gemeinsamen Workshops, die für beide Seiten inspirierend verlaufen – für individuelle Bedürfnisse, Anregungen und Wünsche ist Frau Drosg-Plöckinger jederzeit offen. Wir schätzen den vorbildlichen Austausch und die Zusammenarbeit sehr.

Mit dem Impact Compass können alle wesentlichen Nachhaltigkeitskennzahlen erfasst und im Zeitverlauf dokumentiert werden. Ich empfehle Ihr Angebot jederzeit aktiv weiter“.

Hat uns die Augen geöffnet.

„Frau Dr. Angela Drosg-Plöckinger hat uns in der SDG Werkstatt die Augen für die globalen Herausforderungen geöffnet. Die Onlinevideos haben uns nachhaltige Themen gut näher gebracht und in den Kontext unseres Unternehmens gestellt. Der anschließende Teamaustausch hat geholfen, innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen.“

Orientierungsgespräch vereinbaren.

Im Video-Call klären wir Ihre Ausgangslage, welcher Einstieg zu Ihnen passt und was ein Prozess in Ihrem Fall realistisch bedeutet – an Zeit, an Beteiligung, an Kosten.

  • Sie schildern, wo Sie stehen und was gerade drängt.
  • Wir sagen Ihnen, was aus unserer Sicht der nächste sinnvolle Schritt ist.
  • Wenn wir dabei helfen können, schlagen wir ein Vorgehen vor. Wenn nicht, sagen wir das auch.

Ihre Angaben verwenden wir ausschließlich, um Ihre Anfrage zu beantworten. Näheres in der Datenschutzerklärung.

Wir antworten innerhalb von zwei Werktagen. Oder direkt: +43 650 2101329

Häufige Fragen.

Die Anforderungen kommen bei Mittelbetrieben selten über den Gesetzgeber ins Haus, sondern über Kundenfragebögen, Bankgespräche und Anfragen aus der Lieferkette. Der Unterschied: Wer nur auf Anfragen reagiert, beantwortet jedes Mal eine andere Frage. Wer das Bild einmal hat, beantwortet sie aus derselben Grundlage.

Dann ist ein Wirkungsfeld erhoben und vier sind offen. Vorhandene Daten werden übernommen und eingeordnet, nicht neu erhoben.

5-6 Workshoptage mit dem Kernteam, ca. 10 Abstimmungstermine und die Datenerhebung, für die je nach Vorarbeit 200 Stunden anzusetzen sind. Wir sagen Ihnen im Orientierungsgespräch, was in Ihrem Fall realistisch ist.

Die Geschäftsführung an den Entscheidungspunkten, dazu ein Kernteam aus den Bereichen, die es betrifft. Ohne Geschäftsführung funktioniert der Prozess nicht – die Ergebnisse betreffen die Unternehmensstrategie.

Mit Ihnen. Wir führen den Prozess, strukturieren und bringen die Systematik mit. Die Inhalte kommen aus dem Unternehmen – anders entsteht keine Strategie, die im Haus getragen wird.

6 Monate bis zur Strategie, 9 Monate bis zum Bericht. Der zweite Durchgang im Folgejahr ist deutlich kürzer.